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Aktuelles und Bekanntmachungen

Bäume, Hecken und Sträucher dürfen nicht in Gehwege ragen

Informationen aus dem Amtsblatt

Marksuhler Nachrichten Nr. 08/2014

 

Immer wieder wird festgestellt, dass Hecken und Sträucher in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen und die Verkehrsteilnehmer behindern sowie Verkehrsschilder verdecken.

Wir möchten einmal darauf aufmerksam machen, dass jeder Gartenbesitzer verpflichtet ist, seine Bäume, Hecken und Sträucher so zurück zu schneiden, dass die Fußgänger, aber auch die anderen Verkehrsteilnehmer, nicht behindert werden.

Nasse Zweige und Äste sind für Fußgänger besonders unangenehm. Kreuzungen und Einmündungen müssen so gut einsehbar sein, dass wartende Autofahrer ohne Behinderung bevorrechtigter Fahrzeuge aus dem Stand sicher einbiegen oder kreuzen können.

Um Störungen zu vermeiden, muss bei öffentlichen Verkehrsflächen das so genannte „Lichtraumprofil“ freigehalten werden. Das Lichtraumprofil beträgt über Geh- und Radwegen mindestens 2,50 m, über Fahrbahnen mindestens 4,50 m.

Wir bitten Sie im Interesse aller Verkehrsteilnehmer, die Bäume, Hecken und Sträucher auf Ihrem Grundstück auf die Einhaltung des Lichtraumprofils zu überprüfen und wenn nötig, bis zur Grundstücksgrenze zurück zu schneiden.

Bitte achten Sie auch einmal auf die mögliche Beeinträchtigung von Straßenleuchten. Wenn die Pflanzen eine ausreichende Beleuchtung von Gehweg und Straße behindern, ist es höchste Zeit, zurück zu schneiden. Denn wenn die Sicherheit oder Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigt wird, schreibt das Thüringer Straßengesetz vor, dass Anpflanzungen nicht unterhalten oder angelegt werden dürfen.

Aber auch ohne diese gesetzliche Vorschrift muss es in Jedermanns Interesse sein, Verkehrszeichen, Straßenschilder und -laternen frei zu halten. Schließlich kann man im Schadensfall eventuell sogar haftbar gemacht werden, wenn die Unterlassung dieser Pflichten des Grundstücksbesitzers zu dem Schaden geführt hat.

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